Sicherlich kennt Ihr bereits die Arbeit der Jugendkunstschulen in Berlin mit ihrer außerschulischen, künstlerischen Bildung für Kinder und Jugendliche. Ihr Auftrag ist, Kreativität zu fördern, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und Interessen im Bereich Kunst und Kultur systematisch zu entwickeln.
Kunst kann mitten im Alltag der Kinder und Jugendlichen stattfinden – ohne lange Wege. Die mobile Jugendkunstschule ist ein Angebot der Jugendkunstschule Lichtenberg und bringt kreative Workshops direkt in Schulen, Horte, Kitas oder Galerien. Die vielfältige Welt der Kunst wird dort zugänglich, wo Kinder und Jugendliche lernen und leben.
In den Workshops arbeiten professionelle Künstlerinnen und Künstler mit den Kindern und Jugendlichen und nähern sich prozesshaft verschiedenen künstlerischen Themen und Techniken. Für Workshops am Vormittag kommt ein mobiles Team direkt an die Schulen oder Kitas, am Nachmittag öffnen externe Standorte, wie Galerien, ihre Türen für kreatives Arbeiten. Unsere Kunstkoffer sind gepackt und warten auf ihren Einsatz.
Mit unserem aufsuchenden, mobilen Angebot möchten wir Kinder und Jugendliche im gesamten Bezirk Lichtenberg erreichen. Dazu kommen wir auch gerne mit unserem Team am Vormittag an Ihre Schule:
Professionelle Künstlerinnen und Künstler arbeiten mit einer Ihrer Klassen an einem vierstündigen Projekttag in den Bereichen Malerei, Grafik und Collage.
Habt Ihr Interesse an diesem kostenfreien Angebot für Eure Schule, dann meldet Euch gerne bei uns!
Aktuell kooperieren wir mit der Brodowin Grundschule, der Schule im Ostseekarree, der Grundschule am Wilhelmsberg, der Phönix Grundschule, der Grundschule Schleizer Straße, der Gutenberg Oberschule, der Schule auf dem lichten Berg und der Karlshorster Schule.
An kommunalen Orten in ganz Lichtenberg bieten wir im Nachmittagsbereich Workshopreihen an, die von Künstlerinnen und Künstlern angeleitet werden.
Zu unserem Programm und der Anmeldung geht es >>hier
Workshopreihe anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Revolutionsdenkmal von Mies van der Rohe
Auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurde vor 100 Jahren ein legendäres Denkmal von dem berühmten Architekten Mies van der Rohe enthüllt. Das Denkmal wurde 1935 von den Nationalsozialisten zerstört und nie wieder aufgebaut. Jetzt aber bringt das Mies van der Rohe Haus die Geschichte mit einer besonderen Kunstaktion zurück ins Heute: ein großes Kunstwerk mit dem Titel „Denkmal für ein Denkmal für ein Denkmal“ von Künstler Nils Norman wird zu einem Ort, an dem Erinnerung nicht einfach nur gezeigt, sondern gemeinsam erlebt wird.
Der mehrteilige Vorhang erinnert an politische Banner von früher, kombiniert sie aber mit modernen Designs. Weil keine eindeutigen Symbole zu sehen sind, kann jeder das Werk unterschiedlich verstehen. Es lädt dazu ein, über die Bedeutung von Formen und Botschaften nachzudenken und zeigt, dass Geschichte nie ganz fertig erzählt ist.
Besonders spannend: In die Installation sind Pflanzen integriert, die Rosa Luxemburg zwischen 1913 und 1918 für ihr Herbarium gesammelt hat. Die Blumen erzählen von ihren bewegten Lebensstationen – und wachsen heute mitten im Friedhofsgelände weiter. So verbindet sich Geschichte wortwörtlich mit der Natur und dem Ort selbst.
Auch ihr werdet Teil des Projekts: In Workshops der Jugendkunstschule Lichtenberg setzt ihr euch mit Künstlerinnen und Künstlern kreativ mit dem Kunstwerk von Nils Norman und dem verschwundenen Revolutionsdenkmal auseinander. Dabei entstehen eigene Ideen, Kunstwerke und Fragen: Wie erinnert man sich an etwas, das nicht mehr da ist? Und wie können uns wichtige Geschichten trotzdem weiterleben?
Zur Anmeldung für Workshops zum Jubiläum des Revolutionsdenkmals von Mies van der Rohe geht es >>hier